Gruß aus Oberfrohna

Heute markieren Schilder den Übergang von Limbach nach Oberfrohna und weisen auf die verschiedenen Ortsteile der Großen Kreisstadt hin. Einst war Oberfrohna eine eigenständige Gemeinde, deren Entwicklung vom Dorf zur Industriestadt eng mit der größeren Nachbarin Limbach verbunden war. Die Verbreitung der Strumpfwirkerei und der Aufschwung der Textilindustrie machten aus dem heutigen Ortsteil um 1900 zeitweilig eine der reichsten Gemeinden in Sachsen. Die Handschuhindustrie genoss Weltruf. Ein eigener Bahnhof, ein Rathaus, eine Gasanstalt, ein Elektrizitätswerk, ein Kirchenneubau und andere Gebäude kündeten Anfang des 20. Jahrhunderts von Wohlstand und modernen Zeiten. 1935 wurde Oberfrohna zur Stadt ernannt. Der nicht ganz freiwillige Zusammenschluss mit Limbach im Jahr 1950 stieß nicht auf breite Zustimmung unter den Oberfrohnaern. Von da an deutet der Doppelname auf den Werdegang der Stadt hin. Längst sind „L“ und „O“ zu L-O zusammengewachsen. Die Ausstellung erzählt von der „guten alten Zeit“ und vom Wandel des heutigen lebenswerten Ortsteils.

Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Esche-Museum e.V. realisiert.

31.10.2021, 14 Uhr öffentliche Führung durch die Ausstellung

11.11.2021, 17.30 Uhr Feierabendführung "Geschichten aus Oberfrohna"

21.11.2021, 14 Uhr öffentliche Führung durch die Ausstellung

Ab Oktober werden die Öffnungszeiten des Museums erweitert: Di/ Mi/ Fr: 13 - 17 Uhr, Do 13 - 19 Uhr, Sa/ So 11 - 17 Uhr